© 2019 by Julia Ehninger

JULIA EHNINGER 4TET

THE DEBUT - "IM WANDEL"

A transatlantic debut record from a daring, emerging artist: jazz vocalist and composer Julia Ehninger wrote the majority of her brand new album while living and traveling between Germany and New York City. The Big Apple became her second home and source of inspiration while she was studying at the Manhattan School of Music with vocalists Gretchen Parlato and Theo Bleckmann. 

From this experience, Julia’s reflections on stability and instability strongly influenced the compositions on her debut record, “Im Wandel” which can be translated as “transition” or "change". The album features her unique original songs and lyrics, along with musical tributes to her favorite 20th-century German poets. These compositions are characterized by complex harmonies and unexpected melodies, playfully flirting with pop tunes and lingering in the imagination. The song subjects of Julia’s songs include everything from love-gone-wrong to personal growth, and insomnia. Joining Julia are her longtime musical friends Lukas Brenner, piano; Nico Amrehn, bass and Martin Grünenwald, drums. Also featuring saxophonist Alexander Bühl and vocalist Verena Nübel.

 

Julia Ehninger (voc)

Lukas Brenner (piano)

Nico Amrehn (bass)

Martin Grünenwald (drums)

Guests: Alexander Bühl (sax), Verena Nübel (voc)

 

Produced by Julia Ehninger
Recorded and mixed by Marcus Zierle
Mastered by Christoph Stickel

JULIA EHNINGER 4TET

DAS DEBÜT - "IM WANDEL"

Transatlantisches Debüt: Den Großteil von „Im Wandel“ hat die Stuttgarter Jazzsängerin und DAAD-Stipendiatin Julia Ehninger im steten Transfer zwischen Deutschland und New York komponiert. Der Big Apple war während ihres Studiums an der Manhattan School of Music bei Gretchen Parlato, Theo Bleckmann und Phil Markowitz ihre zweite Heimat und Inspirationsquelle – und die Zeit in der legendären Jazzmetropole geprägt von vielen neuen Eindrücken, Begegnungen und Abschieden. In dieser Übergangsphase setzte sich die Sängerin gedanklich mit den Themen Beständigkeit und Wandel auseinander. Es verwundert nicht, dass diese Themen nun auch ihr Debüt bestimmen.

In ihren filigranen Kompositionen verbindet Julia Ehninger gekonnt zeitgenössischen Jazz mit Elementen des Pop und R&B und kreiert so mit ihren Mitmusikern einen ganz eigenen, leichten und hellen Sound. Modern und doch zeitlos, virtuos und doch leichtfüßig. Melodien mit Ohrwurmqualität treffen auf komplexe Harmonien und Rhythmen, eine beeindruckende Bandbreite, die dieses Quartett hier abdeckt. Obwohl „Im Wandel“ ein Erstling ist, ist unüberhörbar: Diese Musiker spielen nicht erst seit gestern zusammen. Längst wird der Bandsound maßgeblich von ihren langjährigen musikalischen Weggefährten Lukas Brenner (Klavier), Nico Amrehn (Kontrabass) und Martin Grünenwald (Schlagzeug) mitgetragen. Zusätzlichen Schliff verleihen dem Album die Gäste Verena Nübel (Gesang) und der Saxofonist Alexander Bühl.

Die Idee des Wandels zieht sich wie ein roter Faden durch das Album. Mal interagiert Julia Ehninger ohne Text – quasi wie ein zusätzliches Instrument – mit der Band, mal schließt sich die Band nahtlos und kunstfertig ihren textlichen Ausflügen an. Neben eigenen, ausschließlich deutschen Texten vertont die Sängerin Gedichte von Joachim Ringelnatz („Schenken“) und Hermann Hesse („Im Nebel“).

Mit einer ernsthaften Leichtigkeit erzählt Julia Ehninger von Schlaflosigkeit, von Orientierungslosigkeit und Einsamkeit – oder eben, stetig wiederkehrend, von Veränderung. Bei ihr bringt Veränderung große Herausforderungen, aber auch die Chance auf etwas Neues, Besseres. „Wenn sich äußere Bedingungen ändern, ändern wir uns mit ihnen – die Hülle verändert sich, im Kern jedoch bleiben wir die gleiche Person“, sagt sie dazu. Dieser Wandel machte selbst vor dem Songwriting nicht halt: Das Titelstück des Albums „Im Wandel“ hieß zunächst „Constant“, also eigentlich das genaue Gegenteil. Doch der Gedanke, dass es wirkliche Konstanz in zwischenmenschlichen Beziehungen nur geben kann, wenn wir Veränderung zulassen, ließ die Sängerin nicht los. Aus „Im Wandel“ hat das ein mutiges, stetig changierendes und besonderes Album gemacht. Und aus der Künstlerin? Sie ist sicherlich längst dabei, es herauszufinden. 

 

Julia Ehninger (voc)

Lukas Brenner (piano)

Nico Amrehn (bass)

Martin Grünenwald (drums)

Guests: Alexander Bühl (sax), Verena Nübel (voc)

 

Produced by Julia Ehninger
Recorded and mixed by Marcus Zierle
Mastered by Christoph Stickel

PRESSESTIMMEN 

ZUM ALBUM "IM WANDEL"

„Ein schönes Album voller Ehrlichkeit und Empathie.“

(Concerto)

 

„...enormes Potenzial dieser Musikerin, deren Weg man im Blick behalten sollte.“

(Jazz Podium)

„immens talentiert (…) lebendige Initialzündung“ (Soultrain)

 

„Ein Vocal-Jazz-Album (…), das sich wohltuend von Mainstream-Veröffentlichungen aus diesem Bereich abhebt (…). Diese Sängerin überzeugt lieber mit eigenen Kompositionen und in deutscher Sprache, während der musikalische Ansatz im besten Sinn kosmopolitisch ist (…). Gehobenes bis herausragendes Vokaljazz-Material, das sich international bewähren könnte.“ (Musikreview)

„Den Hörer erwartet ein musikalischer Spagat zwischen modernen Jazz-Rhythmen, beeindruckendem Ensemble-Spiel und Frau Ehningers ausdrucksstarker Stimme. Beeindruckend sind auch die jazzig-vertonten Gedichte von Hermann Hesse und Joachim Ringelnatz.“

(InMusic)

 

„Vertonte Poesie (…). Die Welt ist nicht arm an talentierten jungen Sängerinnen, die sich auch als Komponistinnen profilieren. Doch manchmal macht es dann doch, wie hier, der kleine Unterschied. Den hat Julia Ehninger auf ihren Stimmbändern, und sie weiß ihn zu kultivieren. Wenn sie auch gelegentlich durchaus gekonnte Pop-Elemente in ihre Musik einfließen lässt, so ist es unter dem Strich doch lupenreiner Jazz, den sie mit Hilfe ihres 2011 gegründeten hervorragenden Ensembles zelebriert. (…) Ich höre die frische junge Jazz-Stimme gern, zumal sie überdies eine brilliante Scatterin ist.“ (Musenblätter)

„Es ist schön, mal wieder eine begabte Jazzerin zu hören, die trotz ihrer Prägung durch den Big Apple ihren Gefühlen in Deutsch Ausdruck verleiht. Durch ihren Scattreichtum, ihre kraftvolle Stimme und die Fähigkeit, stets die richtigen Töne mit dem passenden Ausdruck zu treffen, hebt sie sich aus der Masse heraus. So bleibt zu hoffen, dass sie uns nicht zu lange auf ein weiteres Album warten lässt." (Melodiva)